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Letzte Änderung:
29.07.2016
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Ehemalige Synagoge "Haus der Begegnung"

Synagoge

Die erste urkundliche Erwähnung von Juden in Ichenhausen datiert aus dem Jahr 1541. Seit Ende des 16. Jahrhunderts existierte wohl eine jüdische Gemeinde. Die ehemalige Synagoge Ichenhausen, 1781 im klassizistischen Stil errichtet, erhielt ihr jetziges Aussehen durch eine umfangreiche Sanierung und Restaurierung von 1985 bis 1987.

 

1938 wurde die Synagoge von Nationalsozialisten geschändet und demoliert. Heute dient sie als "Haus der Begegnung". Integriert ist die Dauerausstellung "Juden auf dem Lande - Beispiel Ichenhausen". Darin wird die Geschichte der ehemals größten jüdischen Landgemeinde in Bayern von den Anfängen bis zu ihrer Vernichtung durch das NS-Regime nachgezeichnet.



Im Keller der ehemaligen Synagoge ist ein Ritualbad (Mikwe) zu besichtigen.

 

Am südlichen Stadtrand Ichenhausens befindet sich der jüdische Friedhof mit etwa 900 noch erhaltenen Grabsteinen und einem Tahara-Haus.

 

Die Ziele des Hauses sind: Die Förderung der Toleranz innerhalb der Religionen, das Näherbringen der Geschichte, Religion und Tradition jüdischer Kultur durch Ausstellung, eine Tonbildschau, Vorträge, Konzerte, Lesungen, Führungen usw.

 

Offnungszeiten:

 

Nach Vereinbarung unter Tel.Nr. 08223/4005-52 (Rathaus Ichenhausen).

 

Außerdem ist die Synagoge jeden 4. Sonntag von 13:30 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet, bei guter Witterung ist der jüdische Friedhof von März bis Oktober von 14:00 bis 15:00 Uhr ebenfalls geöffnet.

 

Die aktuellen Veranstaltungen entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender der Stadt Ichenhausen.

 

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