Sehenswertes in Ichenhausen und den Stadtteilen

Herzlich willkommen zu einer Zeitreise von der Steinzeit bis ins Heute!

Erleben Sie in unserem großzügig ausgestatteten Schulmuseum, wie Lernen in der Steinzeit vonstatten gegangen ist, worauf die alten Ägypter geschrieben haben und wie die ersten Schriftzeichen der Sumerer ausgesehen haben. Probieren Sie einen mittelalterlichen „Taschenrechner“ von Adam Ries aus und messen Sie am Flaschenzug Ihre Kräfte! Im historischen Klassenzimmer können Sie auf knarzenden Schulbänken Platz nehmen und mit dem Griffel auf Schiefertafeln schreiben. Wechselnde Kunst- und Mitmachausstellungen in unserem Neubau, sowie regelmäßige Workshops, Führungen und Konzerte machen das Schulmuseum zu einem echten Besuchermagneten für die ganze Familie. Hier wird Museum zum Erlebnis!

Weitere Informationen und Veranstaltungstermine finden Sie auf der Website des Bayerischen Schulmuseums unter www.schulmuseum-ichenhausen.de.

ÖFFNUNGSZEITEN:   

Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr

Bitte beachten Sie:

Bei uns gilt die 3 G – Regel 

Bitte zeigen Sie uns einen Nachweis, dass Sie

  • geimpft
  • getestet (max. 24 h)
  • oder genesen sind

 Ausnahme:

Kinder unter 6 Jahren und Schüler:innen mit einem gültigen Schülerausweis brauchen keinen Nachweis vorzuzeigen.

 

An folgenden Tagen bleibt das Bayerische Schulmuseum GESCHLOSSEN:

  • 01. November Allerheiligen
  • 24. Dezember Heiliger Abend
  • 25. Dezember 1. Weihnachtsfeiertag
  • 31. Dezember Silvester
  • 01. Januar Neujahr
  • Karfreitag

EINTRITTSPREISE

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre (in Begleitung Erziehungsberechtigter) und Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte
Erwachsene:  4 Euro
Ermäßigt:         3 Euro/Person 
für geschlossene Besuchergruppen ohne Führung mit mindestens 15 zahlenden Personen, Studierende, Rentner, Schwerbehinderte mit Ausweis
Ermäßigt:         2 Euro/Person (für Schulklassen ohne Führung)

Gruppenführungen nach vorheriger Anmeldung:

*Führung durch die Dauerausstellung oder historischer Unterricht (60 Minuten): Pro Person 6 Euro bei Gruppen mit 15 zahlenden Personen, ansonsten 90 Euro pauschal

*Führung durch die Dauerausstellung und historischer Unterricht (120 Minuten): Pro Person 8 Euro bei Gruppen mit mindestens 15 zahlenden Personen, ansonsten 120 Euro pauschal

Ihre Führungsanfrage nehmen wir gerne telefonisch unter 08223 / 6189 entgegen oder per E-Mail unter schulmuseum(at)ichenhausen.de.

 

Wollten Sie immer schon einmal wissen, was es in unserem Schulmuseum alles zu entdecken gibt? Unser Image-Film gibt Ihnen einen kleinen Einblick!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Museum!

 

 

 

Das Obere Schloss mit seinem polygonalen Eck-Erkern wurde 1566 von Hans Friedrich von Roth erbaut. Seit 1927 dient das Gebäude als Rathaus. Der westliche Anbau wurde 1982 errichtet. Im Jahr 2016 wurde das Rathaus nochmals durch einen gegenüberliegenden Neubau erweitert.

Die erste urkundliche Erwähnung von Juden in Ichenhausen datiert aus dem Jahr 1541. Seit Ende des 16. Jahrhunderts existierte wohl eine jüdische Gemeinde. Die ehemalige Synagoge Ichenhausen, 1781 im klassizistischen Stil errichtet, erhielt ihr jetziges Aussehen durch eine umfangreiche Sanierung und Restaurierung von 1985 bis 1987.

1938 wurde die Synagoge von Nationalsozialisten geschändet und demoliert. Heute dient sie als "Haus der Begegnung". Integriert ist die Dauerausstellung "Juden auf dem Lande - Beispiel Ichenhausen". Darin wird die Geschichte der ehemals größten jüdischen Landgemeinde in Bayern von den Anfängen bis zu ihrer Vernichtung durch das NS-Regime nachgezeichnet.

Im Keller der ehemaligen Synagoge ist ein Ritualbad (Mikwe) zu besichtigen.

Am südlichen Stadtrand Ichenhausens befindet sich der jüdische Friedhof mit etwa 900 noch erhaltenen Grabsteinen und einem Tahara-Haus.

Die Ziele des Hauses sind: Die Förderung der Toleranz innerhalb der Religionen, das Näherbringen der Geschichte, Religion und Tradition jüdischer Kultur durch Ausstellung, eine Tonbildschau, Vorträge, Konzerte, Lesungen, Führungen usw.

 

ÖFFNUNGSZEITEN:

Die Synagoge ist jeden 4. Sonntag von 13:30 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.

Anfragen zu Sonderführungen oder Veranstaltungen senden Sie bitte an synagoge@ichenhausen.de oder klären Sie diese telefonisch unter Tel. 0162/7090943 ab. Unter den genannten Kontaktdaten erhalten Sie auch Auskunft zu den aktuellen Öffnungszeiten des jüdischen Friedhofs.

 

Wollen Sie vorher schon einen kurzen Blick in die Synagoge Ichenhausen werfen? Dann klicken Sie einfach auf folgenden Link. (Synagoge Ichenhausen digital)

 

Veranstaltungsvorschau 2021

 

Adresse / Kontakt

Haus der Begegnuung

Ehem. Synagoge Ichenhausen

Vordere Ostergasse 22

89335 Ichenhausen

Tel.:  0162 /7090943 oder 08223/3212

In den Jahren nach der ersten Aufnahme von Juden in Ichenhausen nach 1536 wurden die Toten der entstehenden jüdischen Gemeinde in dem bis zum 17. Jahrhundert zentralen jüdischen Friedhof in Burgau (Schwaben) beigesetzt (von diesem Friedhof ist nur noch die Lage bekannt).

Alsbald bemühten sich die Juden in Ichenhausen bei der Grundherrschaft um Anlage eines eigenen Begräbnisplatzes. Vermutlich in der Mitte des 16. Jahrhunderts wurde ihnen ein solcher von der Habsburgischen Herrschaft genehmigt, allerdings gegen den Willen des Burgauer Landamtmannes, dem nun die Begräbnisgebühren für die Ichenhauser Juden entgingen.

Der seit seiner Anlage mehrfach erweiterte jüdische Friedhof besteht aus vier Teilen:

  1. Links des Haupteinganges liegt die erst 1934 (!) vom "Jüdischen Jugendverein Ichenhausen" erbaute Friedhofshalle ("Predigerhalle") mit dem westlichen Anbau des Taharahauses.
  2. Östlich davon schließt sich der neue Friedhofsteil an, auf dem Beisetzungen vom Ende des 19. Jahrhunderts bis nach 1945 vorgenommen wurden. Die letzte Beerdigung eines Juden aus Ichenhausen fand 1942 statt. Im März 1945 wurden 18 ungarische Juden des Zwangsarbeitslagers Burgau und 1946 drei jüdische Verstorbene eines nahe gelegenen Lagers für "Displaced Persons" im Friedhof beigesetzt.
  3. Daran schließt sich der älteste Friedhofsteil an, auf dem die meisten Grabsteine nicht mehr erhalten sind. Die noch lesbaren Steine tragen Daten aus dem 18. Jahrhundert. Auf diesem Teil wachsen mehrere jahrhundertealte Eichen. Auch ist eine "Gruppe" von Rabbinergräbern vorhanden.
  4. Östlich des ältesten Teils liegt der alte Teil, auf dem Beisetzungen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts vorgenommen wurden.

Ein Teil des Friedhofes ist von einer Mauer umgeben (20 bis 25 m lang), um den größeren Teil verläuft ein Drahtzaun. Insgesamt sind etwa 800 Grabsteine erhalten, wobei die Gesamtzahl der hier beigesetzten Personen auf 7.000 bis 8.000 geschätzt wurde. Insgesamt beträgt die Fläche 102,59 a bei einer Länge des Friedhofareals von ca. 235 m und einer Breite von ca. 45 m.

In der NS-Zeit wurde der Friedhof vor allem im Zusammenhang mit dem Novemberpogrom 1938 teilweise zerstört. Dabei wurden hunderte von Grabsteinen umgeworfen. Viele sind bei den Zerstörungsaktionen zerbrochen.

Öffnungszeiten und Führungen erfragen Sie bitte per E-Mail synagoge(at)ichenhausen.de oder unter 0162/7090943.

Das Ikonenmuseum Schloss Autenried bei Ichenhausen in Bayerisch-Schwaben ist mit über 2000 Ikonen und kunstgewerblichen Exponaten: Bronzegüssen, Goldschmiedearbeiten, Stickereien, liturgischen Gewändern, Holzschnitzereien, Elfenbeinarbeiten, eines der grössten Museen für ostkirchliche Kunst außerhalb der slawischen Länder und Griechenlands. Der Museumsbestand reicht vom Frühchristentum bis zur Gegenwart, mit dem Hauptgewicht 16., 17., 18. und 19. Jh. Unter den Ikonen stammen die meisten Gegenstände aus dem Zarenreich und dem byz.-griechischen Raum. Aber auch Arbeiten aus dem christlichen Orient (Äthiopien, koptisches Ägypten, palästinensisches Gebiet, Armenien und Georgien) sind vorhanden. Unter den ausgestellten Objekten sind Kunstwerke von internationalem Rang. Neben zahlreichen Handschriften, teilweise auf Pergament, alten Drucken, usw. besitzt das Ikonenmuseum eine umfangreiche, wissenschaftliche Bibliothek. Unter den Druckwerken ist das früheste kirchenslawische Buch in der BRD, ein Psalterium, gedruckt in Lwow, aus dem Jahr 7063 (=1555 n. Chr. Geburt).. Das Ikonenmuseum bietet hin und wieder auch Veranstaltungen in der Zweigstelle Hofberg an. Hier werden beispielsweise Ikonenmalkurse und spez. Polimentvergolderkurse angeboten. Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail an info(at)ikonenmuseum-autenried.de oder informieren Sie sich unter www.ikonenmuseum-autenried.de über Veranstaltungstermine und Kursangebote.

Von Zeit zu Zeit finden Sonderausstellungen im Autenrieder Ikonenmuseum statt, für die jeweils ein ausführlicher, reich bebilderter Katalog erscheint.

Erstellung von Expertisen (geg. Gebühr): mündliche Begutachtung während der Öffnungszeiten, schriftliche Expertisen auf Anfrage auch wochentags

Anschrift: Bräuhausstr. 1, 89335 Ichenhausen-Autenried, E-Mail: info@ikonenmuseum-autenried.de

Öffnungszeiten: Sonn-/Feiertag 14:00 - 17:00 Uhr, Gruppenführungen nach schriftlicher Voranmeldung auch wochentags; Aufgrund der aktuellen Situation und anstehender Renovierungen im Schloss bitten wir Sie, sich in jedem Falle vorher zu erkundigen, ob das Museum zu den genannten Zeiten geöffnet ist.

 

Das sogenannte "Roßkammhaus" wurde 1680 erbaut und diente als Vogthaus der ehemaligen Ichenhausener Ortsherrschaft. Das schmucke Fachwerkhaus wurde 1841 von dem Textilhändler Ulrich Roßkamm erworben, dessen Name sich bis heute als Hausbezeichnung hielt.

Nach einer gelungenen Renovierung durch die Stadt im Jahre 1982, bei der insbesondere auf die Erhaltung des wertvollen Eichen-Fachwerkes Wert gelegt wurde, beherbergt das Gebäude nun im Erdgeschoß das Stadtarchiv, die Räume des Obergeschosses werden vom örtlichen Krippenverein als Krippenwerkstatt genutzt.

Der Keltenpfad führt Sie zurück in das Jahrtausend bevor die Römer kamen.

Auf Informationstafeln am Weg erfahren Sie etwas über ein Volk, das keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterlassen hat. Sie kommen zu originalen Grabhügeln, einer originalen Viereckschanze und zu einem rekonstruierten Keltengehöft. Der Wanderweg beginnt in Ichenhausen am Parkplatz beim Friedhof oder in Wettenhausen am Parkplatz beim Kalvarienberg.

Gehzeiten:

Vom Parkplatz in Ichenhausen zum Keltengehöft ca. 40 Minuten,

Vom Gehöft zur Viereckschanze ca. 20 Minuten.

Vom Parkplatz in Wettenhausen zur Viereckschanze ca. 40 Minuten 

(Weitere Informationen finden Sie unter www.keltenpfad-ichenhausen.de)

 

 

Kelten-Lauschtour Ichenhausen: Eine vergangene Kultur hautnah erleben

 

Die berühmtesten Kelten heißen Asterix und Obelix  – denn die Bezeichnung Kelten stammt vom lateinischen CELTAE oder GALLI ab. Das kleine gallische Dorf lag zwar nicht in Bayerisch-Schwaben, aber auch in unserer Region bewegt man sich auf den Spuren der Kelten. 

Die Kelten geben uns immer wieder Rätsel auf: Vor mehr als 2000 Jahren haben sie in weiten Teilen Europas gelebt, gekämpft und gehandelt – doch von ihrer geheimnisvollen Kultur ist heute kaum noch etwas übrig. 

An 6 Lauschplätzen – ausgehend vom Parkplatz am Friedhof in Ichenhausen – wird das Leben der Kelten und Druiden – akustisch dargestellt. 

Gehen Sie dabei auf spannende Spurensuche, vorbei an Grabhügeln, heiligen Bäumen und einer fast verschwundenen Befestigungsanlage im Wald. Der Höhepunkt der Tour: Das liebevoll rekonstruierte Keltengehöft.

 

Streckenlänge: 3 km vom ersten bis zum letzten Lauschpunkt (bitte auch 3km-Rückweg einkalkulieren)

Schwierigkeit: leicht

Gehzeit: ca. 35 Minuten

 

i-Pod Verleihstation:

Bayerisches Schulmuseum Ichenhausen

Schlossplatz 3-5

89335 Ichenhausen

Tel. 08223/6189

  

Wie funktionierts?

Vor Ort können iPods mit Kopfhörern oder tragbaren Mini-Lautsprechern gemietet werden.

Für Smartphone-Besitzer steht die Lauschtour-App zum kostenlosen Download bereit: Für iPhone im Apple App Store und für Android im Google Play Store - Stichwort: Bayerisch-Schwaben-Lauschtour.

 

Nähere Informationen finden Sie unter:

Lauschtour "Keltenpfad Ichenhausen" (familien-und-kinderregion.de)

Das Autenrieder Brauereimuseum ist so aufgebaut, dass Besucher den Rundgang durch die 170 Quadratmeter große Ausstellung auch ohne Führung machen können. Lassen Sie sich von der historischen Brauanlage, den heimatgeschichtlichen Raritäten und Dokumenten faszinieren und genießen Sie, zurück in der Gegenwart im gemütlichen Brauereigasthof ein frisches „Autenrieder“.

Ein Besuch in unserer Brauerei in Autenried lohnt sich! Der Eintritt ist frei – wir freuen uns jedoch über jede kleine Spende zum Erhalt des Museums und über einen Besuch im Bräustüble. Bei Besichtigung ohne Führung bitten wir um Anmeldung an der Rezeption.

Museumsführungen für Gruppen von 10 bis zu 25 Personen sind auf Anfrage von Montag bis Freitag möglich

Weiter Informationen finden Sie unter:

Autenrieder Brauereigasthof (brauereigasthof-autenried.de)